Tierquälerei

  • Kannibalismus durch Stress und Enge
  • Arthrose bei 99 % der Hühner bedingt durch unnatürliches Wachstum des Brust- und Schenkelfleischs
  • Kurze Lebenszeit (42 Tage)
  • Jedes Huhn wird 1,7-mal in seinem Leben mit Antibiotika behandelt

 

  • Zwei Anlagen mit je 37.500 Hühnern sind geplant, 20 Tiere leben auf einem QM
  • Kannibalismus durch Stress und Enge
  • Durch das maschinelle Einfangen kommt es zu Verletzungen, Knochenbrüchen, Läsionen bei den Hühnern
  • Sterberate von 2-3 %, Tiere sterben durch Haltung auf engstem Raum und beim Abtransport
  • Mindestens die Hälfte des Fleischs wird tiefgefroren und nach Afrika und Asien exportiert; zerstört dort den regionalen Markt
  • Bei Krankheit wird der gesamte Stallbesatz mit Antibiotika behandelt
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Umwelt und Gesundheit

  • Ammoniakemissionen und Feinstaub
  • Begünstigung von allergischen Erkrankungen sowie Atemwegserkrankungen
  • Verbreitung antibiotikaresistenter Keime, MRSA, durch Hühnerkot
  • Verunreinigung des Grundwassers
  • Übersäuerung der Böden

 

  • Verbreitung von Biotoxinen, Bioaerosolen, Bakterien und Pilzen über den Boden und die Luft
  • Feinstaub, Bioaerosole und Biotoxine sieht und riecht man nicht, aber sie schaden der Gesundheit; sie verbreiten sich durch Luftbewegung bis zu 5.000 Meter
  • Gefährdung der Gesundheit von Einwohnern, Haustieren und Gästen
  • Starke Geruchsbelästigung und Verschlechterung der Luft aufgrund von Ammoniakemissionen und Feinstaub
  • LKWs holen mehrmals in der Woche, häufig auch nachts, die Hühner ab und liefern junge Tiere an
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Lokale Wirtschaft

  • Wertverlust von Häusern, Grundstücken und Mietobjekten
  • Mehr Agrarindustrie = weniger Touristen
  • Geringere Einnahmen für Gastgeber, Gastronomie und Einzelhandel
  • Image als Luftkurort und Naherholungsgebiet leidet

 

  • Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen erleiden Verluste
  • Weiterhin als Luftkurort zertifiziert zu werden oder die Zertifizierung als heilklimatischer Kurort zu erhalten, wird erheblich erschwert
  • Agrarindustrie (Güllebehälter oder Mastanlagen) ist kontraproduktiv für die touristische wirtschaftliche Ausrichtung Waldecks
  • Gäste werden durch den Gestank abgeschreckt und kommen nicht wieder
  • Massiver Wertverlust (bis zu 30%) von Häusern, Grundstücken und Mietobjekten
  • Waldeck wird weniger konkurrenzfähig zu anderen Edersee-Anrainern
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