Bürgerinitiative gegen Massentierhaltung

Madelon Koning, Susanne Friedrichs, Heike Lundt, Michael Heder, Volkhard Staub, Gisela Elsasser, Stefan Betzler und viele andere.

Fragen und Feedback können Sie gern direkt per E-Mail an uns richten (biprowaldeck@gmail.com). Reaktionen/ Fragen werden auf unserer Homepage veröffentlicht.

Die Bürgerinitiative Pro Waldeck ist überparteilich. Unsere erste Aktion ist das Engagement gegen den Bau einer Hähnchenmastanlage durch den Investor Herrn Schwalenstöcker in Waldeck.

Wir sind Gründungsmitglied der AGA-Nordhessen (Aktionsgemeinschaft Agrarwende
Nordhessen e.V.), einer Dachorganisation, die sich für eine nachhaltige, bäuerliche, ökologische Landwirtschaft und gegen Massentierhaltung einsetzt.

Ziele und Selbstverständnis der Bürgerinitiative:

–  Wir wollen eine generelle Landwirtschafts-Kritik vermeiden – hier geht es „nur“ um den Bereich der agrarindustriellen Tierhaltung! Wir sind für den Fortbestand bäuerlicher landwirtschaftlicher Betriebe, aber gegen die zunehmende Machtübernahme von Agrarkonzernen.

– Wir vergessen unser gemeinsames, vereinigendes Ziel bei Verlautbarungen und Aktionen nicht, nämlich die Verhinderung der konkreten Agrarfabrik. Weitergehende Vorstellungen (vegane Ernährung, Maß des Tierschutzes, allgemeine Einstellung zu Gülle) äußern wir nur privat, aber nicht im Namen der BI.

– Wir reden und kooperieren mit allen (demokratischen) Parteien – bleiben aber konsequent parteiunabhängig!

– Gespräche, die unsere BI führt, sollten möglichst sachlich erfolgen, damit später keine gegenseitigen Vorwürfe über „Bedrohungen“, „Beschimpfungen“ etc. möglich sind. Es ist für uns selbstverständlich, dass wir persönliche Angriffe gegen den Investor und seine Familie unterlassen!

– Wir schaffen auch Optimismus durch Solidarität. Ganz automatisch nehmen wir von der BI (und wir hoffen auch Sie) andere Missstände und die Zukunftsperspektiven der Gemeinde ins Visier.

Die Folgen der „Intensivtierhaltung“ sind gravierend:

  • Tierquälerei
  • Überdüngung der Böden
  • Verunreinigung des Grundwassers
  • Geruchsbelästigung
  • Gesundheitsgefahren durch Emissionen
  • Wertminderung von Immobilien
  • Verluste im Tourismus (für Gastgeber, Gaststätten, Einzelhandel)